Mittwoch, 21. Oktober 2009

Eine Kreuzung im Nichts

Samstag - 17. Okt. 2009 - Jawohl, es geht um Keetmanshoop. Diese Stadt ist schon seit langem unser Ziel. Wir fahren Highways, Dirt Roads, Gravel Roads, und sonst was noch, um endlich nach Keetmanshoop zu kommen. Unser Eindruck nach 5 Minuten: "Das Ortsschild hätte man weg lassen können". Sieben Tankstellen, zig Geschäfte, die erst gegen Abend öffnen, und ein Take Away - in dem wir nach unserem Tank-Stopp Essen kaufen.

A pros pros Tanken... 140 Liter sind ne Menge Holz. Der Tankwart tankt, und tankt, ... und tankt. Langsam mache ich mir sorgen, dass die Jungs uns beschei...en. Der kann doch keine 10 Minuten Diesel rein laufen lassen. Oder er pumpt das Zeugs von einer Zapfsäule in die nächste - aber nicht bei uns in den Tank. Aber gut - wir akzeptieren das. Als wir dann wieder los fahren, sind jegliche zweifel entschwunden. 140 KG mehr im Fahrzeug sorgen für eine phänomenale Beschleunigung unseres Toyota Hilux, mit gefühlten 45 PS...

Zurück zum Take Away und unserem Essen. Es für mich gibt's Polenta mit Schweine-Irgendwas, das sich so anfühlt wie Deutscher Eintopf gemischt mit Chinesischem Chicken (Huhn, ganz, ab in Mixer, dann ins essen). Dazu gab es einen Burger mit einer undefinierbaren Substanz als "Fleisch". Eigentlich sollte es ja noch Frensh Fries geben (also Pommes), aber das hat keiner verstanden - oder wollte keiner verstehen - die lagen nämlich Zubereitung-fertig direkt neben der Frisöse. Whatever...

Auch meine Zweite Entscheidung stand fest: "Einen halben Becher mit Gin". Auf das mein Magen wieder richtig desinfiziert wird (super Ausrede, was?) Andreas ist den nächsten Abschnitt ja gefahren, so dass es mich nach keinen zwei Minuten auf dem Beifahrersitz umgehauen hat und ich geschlafen habe, wie ein Baby.

"The Eagle is landed"

Samstag - 17. Okt. 2009 - Um Punkt 8h sind wir aufgebrochen und die Stichstraße zurück gefahren, die wir gekommen sind. Wahnsinn, was wir gestern alles "überfahren" haben - also dran vorbei gefahren. Super geniale Landschaft. Ähnlich muss sich Neil Armstrong vor knapp 60 Jahren gefühlt haben, als er mit einem "Eagle" auf dem Mond gelandet ist. Felsbrocken, bizarre Farben, vereinzelte Bäume (gut, die hat der gute Neil wohl nicht gesehen), Krater, etc..

Nach ca. 30 Kilometern werde ich in den Gurt geschleudert. Ich studiere die Landkarte, lege unsere Route für heute fest und habe gar nicht mitbekommen, dass wir gerade an einem alten Autowrack vorbei fahren. Das hat Andreas natürlich nicht übersehen und prüft die Bremsen vom Auto! Und mir sinkt das Herz in die Hose... Aber für die Fotos hat sich die Aktion gelohnt!

Die nächsten 40 Kilometer auf dieser "Dirt Road" kommen wir fast gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Eine Ecke ist anders als die andere. Nicht nur anders, auch irgendwie schöner! Total genial! Es dauert auch nicht mehr lange, da kommen wir schon in Hobas an. Dies ist die Maut-Station für den Fish River Canyon - dem zweitgrößten Canyon der Welt (nach dem Grand Canyon).

Von dort aus sind es nur noch wenige Kilometer bis zum View Point des Canyons. Die Aussicht ist phänomenal. Natürlich kommen wir nicht umher, einige Poser-Fotos zu machen. Halb herüber gebeugt über die Schlucht - natürlich mit Doppelten Boden und Netz darunter. Und ganz unten, der Fish River, der sich in hellem grün den Weg durch den Canyon sucht.

Samstag, 17. Oktober 2009

Berge und ein Sonnenaufgang in der Badewanne

Das Auto wackelt. Andreas bewegt sich im Dachzelt nebenan. Die Vögel sind bereits aktiv. Das Zelt ist noch dunkel. Ich schau auf die Uhr und es ist schon kurz vor sechs. Ich klappe das Zelt auf und fühle mich wie ein Vampir bei Tageslicht.

Es ist ein kurzer Moment, in dem ich denke, dass ich mich noch einmal hinlegen kann zum ausschlafen. Da ist Andreas schon an meinem Zelt und meint, dass wir jetzt auch direkt aufstehen können. Er ist schon einmal duschen. Guten Morgääähn.

In meiner Erinnerung an den gestrigen Abend kommen Gedanken an den Namen des Campgrounds auf, insb. an das "Hot Springs". Und gestern habe ich auch einen Pool gesehen. Das wär's ja jetzt - in einem warmen Pool Schwimmen. Also: Badehose gepackt und raus aus dem Zelt.

Ich bin nicht schlecht erstaunt, als ich meine Trittleiter runter klettere und feststelle, dass rings um uns herum Berge sind. Ich habe ja mit allem gerechnet, nur damit nicht. Gut, gestern war es dunkel, aber Berg-Massive hätte ich doch sehen müssen... Schlaftrunken wie ich bin schleppe ich mich zum Pool und stelle fest, dass das Wasser zum Glück keine 60 Grad hat (wie die Springs), sondern nur 28. Genial - das macht mich wach!! Und das genialste: während ich meine Bahnen gezogen habe, ist die Sonne aufgegangen und hat die Berge in einer schönen warmen Farbe erleuchtet. Die Dusche danach hat auch noch einmal einiges daran getan, dass wir wirklich bereits um 7h fertig sind.

Wir packen allerdings erst noch das Auto ein wenig um, so dass unsere Rucksäcke nicht mehr alle samt auf der Rückbank rum fliegen. Als wir um ca. 7.45 vollständig gepackt bereits vom zahlen zurück kommen, fallen mir die komischen Blicke unserer "Camp-Nachbarn" auf, die auf uns gerichtet sind. Egal - ich weiß selbst, dass das ein wenig Bescheuert ist, spät Nachts anzukommen, aufzubauen, Essen zu machen und morgens in aller Herrgottsfrühe wieder abzureisen.

Aber wir wollen ja heute noch Bennie treffen, einen Kontakt in Seeis, in der Nähe von Windhoek. Und das sind heute noch einmal ca. 800 km. Eine Ausnahme - morgen wird auch ausgeschlafen!

Warum genau drei Flaschen Wein?

Es ist ca. 20h. Das Tageslicht ist fast gänzlich verschwunden. Der Kilometerzähler zeigt ca. 800 km. Wir stehen an der Grenze zu Namibia. Andreas ist die letzten Kilometer schon recht nervös. So ein Grenzübertritt - da muss man Sachen ggf. auch verzollen etc. UNd wir haben ja bereits eingekauft für die nächsten Tage.

Der Officer an der Straße bittet uns, dsa Auto zu verlassen und dann erst in das Office 1, dann 2 und anschließend 4 zu gehen. Die Dame im ersten Office ist mir sehr sympatisch. Sie spricht kein Wort mit uns, nimmt nur unsere Pässe, macht irgendwas am COmputer, drückt irgendwo einen Stempel in den Pass und das wars. Ihr Zeichen mit dem Arm nach links lässt uns schließen, dass Office 1 nun erledigt und Office 2 an der Reihe ist.

Office 2: Customs (Zoll). Erste Frage ist natürlich, ob wir was zu verzollen haben. Erst klare Antwort "Nein". Zweite klare Frage "Sicher". Zweite eher weniger klare Antwort "Ähhh, was muss man denn verzollen?" Es gibt eine kurze Aufklärung über das, was ausgeführt werden darf, gefolgt von einer nächeten Frage, "Wie viel Alkohol habt ihr dabei?" Ich fange also langsam an mit "Hmm, 6 Dosen Windhoek Lager, ... und nochmal 6 Dosen Windhoek Lager, ... [Pause] ..., und drei Flaschen Wein..."

Bei dieser Aussage wurde ich direkt unterbrochen mit "Stooop, warum genau drei Flaschen - ihr seid nur zu zweit?" Oh man, denkt der Typ, wir wollen die eine Flasche verkaufen? Und warum ist das überhaupt wichtig, wir verlassen doch ein Land. Einfurh Zoll kann ich ja verstehen, aber Ausfuhr? Ich möchte gern ungehalten werden, aber das würde uns sicher nicht weiter bringen. Zumindest nicht weiter in Richtung Namibia. Also bleibe ich bei der Wahrheit und stammel etwas von "Naja, also, ähhm, das ist eine Flasche Shiraz, ein Cabernet und ein Merlot. Wir wollen halt alles mal ausprobieren!" Ich merke, wie mich der Beamte von oben bis unten mustert - und wahrscheinlich denkt, die durchgeknallt die beiden Typen eigentlich sind. So eine Geschichte hat er vermutlich noch nie gehört...

Wir bekommen eine Belehrung, dass pro Person nur genau eine Flasche Wein erlaubt ist und wir uns das gefälligst merken sollen. Vermutlich hatte er auch keinen Bock mehr auf noch weitere Geschichten. Wir sind gerade auf jeden Fall froh, dass er unsere Erzählungen unterbrochen hat und wir erst gar nicht von unserem Dubai Zwischenstopp erzählen mussten.

Office 4 ist harmlos. Ein Stempel, dass wir alle anderen Stempel haben und das war's. Wir dürfen weiter fahren. Zuvor kontrollieren wir die Pässe und stellen "im Nichts" hinter der Grenze fest, dass der Einreise-Stempel nicht drin ist. Wir sind verunsichert, diskutieren etwas gereizt und überfahren dabei fast die Namibische Grenzkontrolle.

Geschockt und froh zugleich steigen wir aus und sind gespannt, was wir hier nun verzollen müssen. Gar nix - nur noch zwei Mal Adressen angeben, Straßengebühren zahlen und das war's. Wir dürfen weiter fahren. Und das tun wir auch. Die Straßen sind Menschenleer. Nirgendwo die befürchteten vielen Menschen, auch keine Wracks. Also entscheiden wir uns, zum Fish River Canyon zu fahren und dort zu nächtigen. Tatsächlich kommen wir noch bis zum Ais-Ais Hot Springs Campground.

Freitag, 16. Oktober 2009

Doppelbett-Geschichten

Breakwater Lodge. Zimmer 1210. Ehemalige Gefängnis-Zelle. Ein Bett - ein Doppelbett. Zuvor einige Bier und "Springbock" (also Kurze). Andreas neben mir. Das waren vielleich Geschichten - Horror-Geschichten - mit denen ich in Gedanken eingeschlafen bin. Glücklicherweise waren die Flieger sooo unangenehm, dass ich in der letzten Nacht nur 3h Schlaf hatte. So bin ich nach ca. 3 Minuten schon eingeschlafen. Nach mehr froh war ich heute morgen, als ich feststellen durfte, dass unsere erste und auch vorerst letzte Nacht in einem Bett deutlich glimpflicher abgelaufen ist, als ausgemalt.

6.54h - Frühstück im Knast. Block C. Ich muss gestehen, das Essen war prima. UNd der Kaffee scheußlich. Das haben Janina und Tobias gestern auch schon berichtet. Besserung von der Kaffee-Front sei leider nicht in Sicht. Was solls - wir kommen schon über die Runden! Der Ausblick von Frühstückstisch aus auf den Tafelberg ist genial. Anders als angekündigt hat es heute auch nicht geregnet, so dass der afel-Berg im frühen Morgenlicht vor uns erleuchtet ist.

Auf dem Weg zu Britz - unserem Camper-Vermieter - durften wir dann unsere erste Lektion zum Thema Navigation lernen. "Bitte auch das Kleingedruckte lesen". Ich hab mir nur den Straßennamen gemerkt: "Ferndale". Leider gibt es eine "Ferndale Rd", eine "Ferndale St" und einen "Ferndale Way"... Die erste Hürde war einfach. Im Voucher steht die korrekte Adresse - wir müssen in die "Ferndale St". Also: Adresse ins Navi eingegeben und los geht's. Eine halbe Stunde später stehen wir also in der "Ferndale St" in "Capetown M... Flied". Die Straße ist ca. 75m lang, drei Meter breit, wir sehen Wohnhäuser - aber keinen Autovermieter. Ein zweiter und dritter Blick in unser Navi hat uns dann verraten, dass es in Capetown alleine drei verschiedene "Ferndale St" gibt. Wir hatten richtig Glück, denn die "Ferndale St" in Brackenfell ist nur wenige Autominuten entfernt.

Um Punkt 9.00h stehen wir also vor dem Tor von Britz, in der "Ferndale St" in Brackenfell, Capetown, South Africa, Africa. Die Angelegenheit mit dem "Bezahlen" für den Camper hat sich auch sehr schnell klären lassen, dies haben wir schon im VOrfeld mit unserem Reisebüro geklärt. Nun darf uns Uncle M.C. auch das AUto erklären.

Ein Toyota Hilux, 2.5l Diesel (und gefühlte 75PS)... Die Übergabe dauert ca. eine Stunde - und hat für einiges an Vorfreude gesorgt. Das Ding ist komplett ausgestattet. Zwei Gasflaschen, Camping-Stühle, Camping-Tisch, Kühlschrank, mit dem man auch einfrieren kann, Reserve-Räder, zusätzlichen 70l Benzin-Tank, 60l Wasser-Tank. Und vor allem zwei Dachzelte, die wir innerhalb von 4 Minuten aufbauen können. Jawohl, zwei Zelte!!

Beim Tanken haben wir dann richtig Geld gelassen. Der Liter kostet hier zwar nur 67ct, bei 140l kommen allerdings auch schon gute 100 Euro zusammen. "Schluck"! Hinter der Tankstelle ist noch ein "Hypermarket" (das Wort "Supermarket" kennen die hier anscheinend nicht). Also schnell noch eingekauft, Auto voll geladen und ab... Moooment... ab zum Flughafen. Wir müssen unseren Klein-Wagen ja noch weg bringen. Das hätten wir beinahe vergessen!

Kurz vor Springbok schreibt der Tageskilometer 543 Kilometer. Unser Navi hat bereits einen Namen. Die meisten Genius Listen laufen schon zum x-ten Mal. wir diskutieren gerade zu den Vorzügen eines Campingplatzes gegenüber dem Wild Campen und freuen uns tierisch auf unser 900 Gramm Fleisch, dass wir auf unserem neuen Grill zubereiten können!

Besser geht es kaum!

Dubai International Airport - 5.30h Deutscher Zeit. Der erst Flug ist rum! Zwei Stunden Aufenthalt - also Zeit zum Duty Free Einkaufen. Zielorientiert sind wir also in den nächsten Liquor Store und haben uns mit Grundnahrungsmittel eingedeckt. Baombay Gin für Andreas - und für mich was Hartes!

Der nächste Flieger war eine Boeing 777-300. UNd deutlcih besser ausgestattet als diese Airbus Maschine vom ersten Flug. Jeder Platz war mit einer eigenen Entertainment Konsole ausgestattet. Und mit einer reichlichen AUswahl an Filmen, Musik, etc. Zwei Filme, einen Konsolen-Absturz und -Reboot später sind wir dann auch schon in Capetown gelandet.

Das Beste am Tag kommt jetzt: Landung um Punkt 16.08h. Immigrations um 16.35h. Baggage Claim fertig um 16.42. Customs hinter uns gelassen um 16.44h. Und der Avis Mietwagenschlüssel war um 16.56 in unseren Händen. Unglaublich - so schnell bin ich noch nieeeee in einem anderen Land bzw. Kontinent eingereist!

Gegen halb sechs konnten wir es uns auch schon in unserem Hotelzimmer gemütlich machen. Ein Zimmer ind er Breakwater Lodge an der Waterfront in Capetown. Dieses Hotel war früher einmal ein Gefängnis. Genauso waren die Zimmer auch "geschnitten". Wir waren in Block A. In Block B ist nun die Business School der Universität eingerichtet. Im Block C solls morgen das Frühstück geben.

Nach einem kurzen Einkauf hatten wir die Gelegenheit, Wissen abzugreifen. Janina und Tobias kommen gerade von einer 3 Wochen Tour wieder. Route: Victoria Falls, Botswana, Namibia, Südafrika. Quasi unsere Route Rückwärts. Und ohne Hinweg... Der Abend war super nett. Das Essen in dem Fisch Restaurant war genial, lecker und absolut günstig. Zum Ende hin haben wir noch festgestellt, dass Tobias und ich aus fast der gleichen Ecke kommen (Willebadessen und Brakelsiek).

Der Rückweg von der Waterfront war leicht unangenehm. Wir durften feststellen, wie schnell die Bettler eigentlich laufen können. D.h. wir sind einfach sehr zügig den Weg zu unserem Hotel gegangen und hatten das Gefühl, ihn wieder abgehängt zu haben. Aus einmal kam er wieder angejogged und hat weiter gemacht... Insgesamt absolut nicht kritisch, aber irgendwie mit einem komischen Gefühl behaftet.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Willkommen in Dubai

Dubai. Drei Stunden Aufenthalt. Nach einem großen Becher Cappucino
geht es mittlerweile wieder! Die Nacht war verdammt hart. Hinter uns
zwei "süßä Typän" aus unserem Süd-östlichen Nachbarland, vor mir
ein Dubaianer, die die Nacht zum Tag gemacht hat, und unter meinem
Vordersitz so ne komische Box, dass man die Beine nicht langachen
konnte!

Nun sind wir aber fitt. Sind von der ersten in die zweite Wartehale
gegangen und schauen nun auf unsere Boing. Die sollte eigentlich ein
Airbus sein! Sei's drum, ich fliege eh lieber Boeing - die sind
weniger schlecht in der Presse!

Es ist hier gerade kurz vor acht. Kapstadt (und auch Deutschland) sind
zwei Stunden zurück. D.h. Unsere Flugzeit von 8.30h bis 16.25 ist
eigentlich 2h länger. Hoffen wir mal, dass die zehn Stunden Flug nun
besser rum gehen.

Wir melden uns wieder aus Kapstadt. Dann haben wir hoffentlich schon
unseren kleinen Mietwagen und sind im ehemaligen Gefängnis
eingechecked. Also in der Breakwater Lodge, direkt an der Waterkant in
Kapstadt!

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Aufi geht's - Tschüss der Schnee

Soooo, jetzt geht's gleich durch die Security! Vorher noch nen
Bierchen vom EDEKA hier am Münchener Flughafen. Und nun geht's gleich
los. Dubai wir kommen!

Sind wir froh, dass wir den Schnee hier in München heute hinter und
lassen koennen und bald in der Sonne sind!

Dienstag, 13. Oktober 2009

Noch einmal schlafen!

Dann ist es soweit! Morgen geht unser Flieger. 22.25h ist Abflug von
München. Gegen Nachmittag wird Andreas aus Zürich kommen. Dann noch
schnell die letzten Besorgungen tätigen und ab zum Flughafen.

Über Dubai soll's dann nach Kapstadt gehen. Prognostizierte Ankunft
ist 16.00h. Bin mal gespannt, ob das klappt. Fluggesellschaft ist
Emirates, von daher wird's zumindest mal entspannt!

Dienstag, 22. September 2009

Routenplanung RSA & Namib...

Afrika rückt immer näher... Wir haben uns ein wenig mit der Route beschäftigt und uns Google-Maps angesehen. Damit kann man ja so richtig toll zeichnen :-)

Hier das Ergebnis!

Gut – die Route ist optimistisch geplant und gibt seeeehr viel Raum für Abkürzungen und Umplanungen. In jedem Fall werden wir Sossusvlei und den Etosha Park mitnehmen...

Sonntag, 20. September 2009

Nordsee oder Ostsee??

Wie würdet ihr entscheiden??

Nach einigen Tagen in Kiel und nach einem kurzen Wochenende am Timmendorfer Strand an der Ostsee habe ich viele Eindrücke mitgenommen.

Insgesamt ist die Ostsee wirklich ganz schön – aber irgendwie langweilig, oder? Die Ostsee kommt mir vor wie ein großer See – teilweise kann man bis Dänemark rüber schauen. Das Wasser ist immer da, der Wind ist relativ leicht, der Wellengang ist sehr gering…

Einen Tag bin ich dann an die Nordsee gefahren – die kenne ich ja auch sehr gut von damals… Ich wurde in Husum begrüßt von Schiffen, die auf Grund lagen, weil das Wasser gerade mal fehlte (gut, das ist für die Eigentümer vielleicht nicht schön – aber interessant, oder?).

Anschließend bin ich nach St. Peter-Ording gefahren. Die Preise für den Strand und die –Nutzung waren schon happig (also für jemanden aus München schon fast "normal"). Allerdings hatte ich dort sofort den Geruch der Nordsee in der Nase: Salzwasser, Wind, Wattenmeer…

Man konnte sich Strandkörbe mieten (für 8€ für den Tag, nicht gerade günstig), um sich vor dem Wind zu schützen und in die Sonne zu legen. Traumhaft!

Die Stranbar 54° ist direkt in der Nordsee gebaut – ein kleines nettes Restaurant, zu dem man auf einem Steg hinlaufen kann…

Strandbar 54 degrees... (by meironke)

Also: für mich das das eigentlich gar keine Frage? Ganz klare Antwort: Nordsee!!!

Sonntag, 13. September 2009

Ein Tag in Kiel und an der Nordsee...

Letzte Woche war ich mal wieder in Kiel. Am Dienstag habe ich mir mal einen Tag frei genommen und bin durch die Landschaft gecruised...

Angefangen in Kiel ging es dann über Schleswig nach Husum. Dort hab ich mir das Wattenmeer angesehen. Schon beeindruckend, die teilweise die Schiffe auf Grund liegen und nicht mehr weg können, bis die nächste Flut gekommen ist...

Anschließend ging es dann nach St. Peter Ording an den Strand. Ich sage nur:
- 6.00 EUR: Auto am Strand parken
- 3.00 EUR: Ingo hat Zutritt zum Strand
- 8.00 EUR: Strandkorb
- 2.50 EUR: Ein Eis...

Da war ich für einen (eigentlich geplanten) kurzen Strandbesuch mal locker 21 EUR los... Also habe ich umgeplant, mich in den Strandkorb gelegt und ein wenig gelesen, geschlafen, Musik gehört...

Auf dem Rückweg bin ich in Kiel über den Nord-Ostsee-Kanal gefahren. Dort gab's dann noch einmal eine letzte Pause. Von der Brücke hatte man einen super Ausblick auf die Schleuse in den Nord-Ostsee-Kanal.

Insgesamt ein sehr schöner Tag!!