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Freitag, 30. Juni 2006

Unser letzter Tag in Vancouver

Nachdem wir ja gestern Nacht bzw. heute Morgen erst um 1.30h im Bett waren aufgrund der langen Fahrt und der Suche nach einem Hotel und dem ganzen Aus- und Einräumen, haben wir heute den Wecker Wecker sein lassen und sind erst um 10h aufgestanden…. das musste aber auch sein, vorher hätte ich kein Auge aufgekriegt….

clip_image002Ich hab dann erstmal Romina angerufen und dadurch erfahren, dass Deutschland gerade spielt und ins Elfmeterschießen geht. Natürlich haben wir dann sofort den Fernseher eingeschaltet in der Hoffnung, dass das Spiel irgendwo übertragen wird…. und tatsächlich, wir konnten die spannendsten Minuten live mitverfolgen… und gleichzeitig mit Romina durchdiskutieren, denn die war ja noch am Telefon. Hach, was waren wir stolz, als Lehmann 2 Elfmeter gehalten hat. Ingo wollte sogar mit der Deutschlandfahne durch Vancouver spazieren. Das hab ich ihm aber dann untersagt ;-)

clip_image003Wir sind also erst gegen 11h in die Stadt gegangen. Frühstück brauchten wir nicht, Ingo hatte meinen Rest Pizza von gestern gegessen und ich, wie immer, Nutella. Wir sind dann erstmal Richtung Wasser und Canada Place gegangen, vorbei an einem Post Office und kleinen Ramschläden, in denen wir noch mal Postkarten für die Lieben daheim kaufen konnten.

Mit einem kleinen „Seabus“, für uns auch Fähre, sind wir dann nach Northern Vancouver gefahren. Die Überfahrt dauerte nur knappe 10min. und war damit für mich völlig okay. Ich war sowieso immer noch völlig in Trance, weil Deutschland gewonnen hatte….

clip_image004In Northern Vancouver gibt es einen Art Markthalle, in der man zig verschiedene Lebensmittel kaufen kann. Wir haben uns dort also erstmal zum Mittagessen nieder gelassen, Ingo mit etwas Asiatischem, ich mit etwas Europäischem. Wir konnten draußen sitzen, mit einem tollen Blick auf die Skyline von Vancouver City mit dem Wasser und vielen Schiffen davor, echt schön. Da haben wir dann gesessen und gegessen und einige Postkarten geschrieben. Und das Wetter hat natürlich auch mitgespielt.

clip_image006Anschließend sind wir dann noch mal durch diese Markthalle gegangen, Eis (Ingo) und Crepe (Sabrina) essen. Dann sollte es aber auch wieder Richtung Vancouver City Center gehen, also sind wir mit diesem besagten Seabus wieder quer über das Wasser geschippert. Keine Ahnung, wie oft dieses Schiff diese Strecke am Tag fährt, aber es sind auch immer super viele Leute an Bord. Der Preis für 2 Tickets einfache Strecke liegt - glaube ich - bei 6.50$ oder so.

clip_image007Den Nachmittag hatten wir dem Stanley Park verschrieben. Wir sind von der „Bus Station“ (wegen SeaBus) auch gleich Richtung Park gelaufen, noch schnell Proviant in Form von Früchten und Wasser gekauft und dann los marschiert. Das war auch wirklich eine sehr schöne Strecke. Einfach entlang des Wassers. Da konnten wir diese Wasserflugzeuge starten und landen sehen, einfach aufs Wasser und Nord- und Westvancouver schauen, bei strahlendem Sonnenschein. Dann kamen noch die ganzen Yachten im Hafen, viele zum Verkauf. Die sehen ja teilweise echt edel aus. Ich wäre schon gern mal auf eine drauf gegangen und hätte mir das Innenleben angeschaut… Aber na ja, man clip_image009kann nicht alles haben. Am Ruderhaus sind wir auch vorbei gekommen. Da hat Ingo ja vor 2 Wochen unter Beweis gestellt, dass „Mann“ Rudern nicht so schnell verlernt. Unser Spaziergang am Pier entlang war echt super, aber irgendwann auch ganz schön heiß. Deshalb waren wir froh, also wir endlich am Stanley Park waren, und ein bisschen im Schatten spazieren konnten. Wir haben auch gleich eine Bank aufgesucht und unseren Proviant genüsslich verzehrt.

clip_image011Mitten im Stanley Park, bei den Totems (Martapfähle), waren total viele Mädels in (aus ihrer Sicht) sehr schicken Abendkleidern. Für mich sahen die eher etwas Barbie-haft aus, aber hier ist das ja in mit viel Puff und Tüll und rot, grün, gelb. Erst dachten wir, die gehörten zu dem Brautpaar, was gerade Fotos machte. Aber als wir dann sehr sehr viele Mädels in tollen Abendkleidern gesehen haben, haben wir überlegt, dass es auch irgendwas mit Graduation, Abi oder sonst was zu tun haben könnte…

clip_image013Gegen 17h sind wir dann mit dem Bus wieder zurück ins City Center gefahren. Erst hatten wir keine Ahnung, wie und wo wir einen Bus nehmen können, aber da Ingo dann einfach wildfremde Leute anquatscht, war das auch kein Problem. Einmal quer über die Straße geflitzt und in den nächsten Bus rein. Der fuhr dann auch Richtung Granville Street und die Leute im Bus haben uns auch gesagt, welche Haltestelle wir raus müssen. Sind schon ein nettes Volk, die Kanadier.

clip_image014Von der Granville Street aus sind wir noch ein Stück in Richtung unseres Hotels gelaufen (für den Fall, dass wir den Namen noch nicht erwähnt haben: „Best Western Chateau Granville“, klingt nach mehr, als es ist) und haben uns auf diesem Weg entschieden, jetzt etwas zu essen. Also sind wir in das gegenüberliegende Lokal „Lounge & Grill“ rein gegangen und haben dort Pommes und Chickennuggets gegessen, nicht sehr einfallsreich, aber okay.

clip_image015Gut gestärkt haben wir dann das Auto geholt und uns auf den Weg Richtung Vancouver West gemacht, zum Cypress Hill, von dem man einen fantastischen Blick auf Greater Vancouver haben soll. Und den hatten wir nach der Fahrt im „Rush Hour“-Verkehr Stadt auswärts auch.

Oben auf dem Aussichtspunkt des Cypress Provincial Parks angekommen, sahen wir ganz Vancouver im untergehenden Sonnenlicht. Das war echt phänomenal. Ingo ist die ganze Zeit hin- und her gerannt und hat wie wild Fotos gemacht. Die Aussicht auf Vancouver war traumhaft. Wir haben auch Engländer getroffen, die uns zum tollen Match gegen Argentinien gratuliert haben.

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Der meinte dann noch: „England will play Germany in the final…“ Also: wir gegen England im Finale…. Die sollen morgen erstmal Portugal besiegen und dann sehen wir weiter. Nein, die waren sehr nett und es war schön, mal wieder britisches Englisch zu hören… nicht immer dieses Amerikanisch. Ich stehe ja eh mehr auf das verregnete England und den englischen Humor. Aber das ist was anderes.

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Wir haben also Vancouver in der Abendsonne gesehen und noch bei Nacht. Soll heißen, wir haben ca. 2 Stunden auf diesem Aussichtspunkt gestanden/ gesessen, um auch noch Nachtfotos machen zu können. In der Zwischenzeit haben wir dieses Tagebuch weitergeführt und Postkarten geschrieben. Der Blick auf Vancouver sollte uns dabei inspirieren….

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Anschließend ging es zurück Richtung Hotel, mit einem kurzen Abstecher zur Steam Clock in Gastown von Vancouver, weil Ingo diese Dampfuhr auch noch einmal bei Nacht fotografieren wollte. Was tut man nicht alles für die bessere Hälfte. Hauptsache, er kauft mir dann gleich auch noch Schokolade….

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… und hier noch ein Panorama…

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Donnerstag, 29. Juni 2006

Ein Tag in Seattle

Guten Morgäääähn! Genau - das war unser Plan für heute: Ausschlafen! Wir hatten heute morgen auch Zeit, wenn wir waren in Bellingham und wollten nach Burlington (ca. 30 Minuten) in eine Factory Outlet Mall. Mein Plan war es, VANs zu kaufen - also Schuhe und keine Autos, denn die hatten bislang immer Größe 49 aufwärts.

Nach einer kurzen Fahrt dorthin haben wir das Outlet auch gleich gefunden - und alle Geschäfte waren auch noch dort - VANs, Samsonite, Tommy Hilfigher, etc. Zuerst sind wir also bei VANs rein und ich musste zu meinem Bedauern feststellen, dass sie keine Schuhe mehr in meiner Größe hatten. Verdammt - bislang hat das immer super geklappt. Und nun? Richtig - nun musste Sabrina ran und hat tatsächlich Schuhe in ihrer Größe gefunden - die ihr sogar gefallen haben. Gekauft haben wir erst einmal aber nicht, wer weiß, womit die Kreditkarte sonst noch so belastet werden sollte…

Dem sind wir dann im Tommy Shop auf den Grund gegangen. Hier gab es Badehosen, Hemden, Socken, Gürtel und alles sau günstig und dann noch einmal runter gesetzt. Also haben wir zugeschlagen. Für Sabrina gab es nur einen Gürtel, also hat sie sich anschließend noch das Paar Schuhe gekauft - und ein anderes, denn das war dann noch einmal 50% günstiger.

Ich bin in der Zeit in den Samsonite Laden gegangen. Meine Laptop-Tasche hat es in den letzten Tagen arg dahin gerafft, so dass ich mich hier mal umgesehen habe. Und in der Tat hab ich auch was cooles gefunden - mehrere Taschen mit Trolly-Funktion, die es bei uns nicht unter 170 € gibt. Dort sollte ich 125$ zahlen - dann kamen jedoch 25$ Rabatt runter, danach 9% Tax drauf, der Wechselkurz wieder runter und irgendwie bin ich dann bei 85 € gelandet. Genial!

clip_image002Irgendwann war es dann aber auch genug und wir sind aufgebrochen in Richtung Seattle. Der Weg auf den I5 South (Highway 5 in Richtung Süden) war ein wenig lang (haben uns bestimmt verfahren - aber in die richtige Richtung). Ich hab dann auch festgestellt, dass der Tank so gut wir leer ist und wir sind eine Tankstelle angefahren. Und dann kam der Schock: 3$ für reguläres Benzin… Ach ja, wir sind ja in den USA - und wir wird in Gallonen gemessen. Und eine Gallone ist irgendwas bei 3,6 Liter - also lagen wir vom Preis her noch weit unter Kanada - super!

Aber dann waren es auch nur noch 60 Minuten und wir konnten die Skyline von Seattle sehen. Schon irgendwie beeindruckend - man fährt den 5-spurigen Interstate 5 entlang, rechts von einem sieht man die Space Needle und Downtown, links liegt Bellevue. Zum Glück hat sich der Stau schon gelegt, so konnten wir unkomplizierter fahren und sind nach einigen Kilometern schon in die Schluchten der Hochhäuser abgetaucht. Dabei gab es dann die erste Stadtrundfahrt für Sabrina…

Erstes Ziel war der Markt von Seattle. Wir haben uns in irgendein Parkhaus in der Nähe gestellt und bereits jetzt realisiert, dass dies nicht günstig zum Parken ist. Allerdings hatte ich in einer Straße in der Nähe ja schon einmal Bekanntschaft mit den Behörden im Rahmen eines Strafzettels gemacht. Und der hat 35$ gekostet und keine 15$…

clip_image003Danach wurden wir vom Hunger getrieben und haben uns nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt bei einem netten Spanier/ Südamerikaner nieder gelassen. Die Paella war super - und das ganze im Mittagsmenü mit Vorspeise und Brot dazu - und das für relativ wenig Geld direkt am Markt.

Danach sind wir in Richtung Starbucks aufgebrochen - der erste und somit älteste Starbucks der Welt. Hier hat also das Unheil seinen Anfang genommen. Heutzutage hat man manchmal das Gefühl, dass es mehr Geschäfte dieser Kette gibt als von denen mit dem Goldenen M und von den Burger Kings dieser Welt zusammen. Leider war der Starbucks so überlaufen, dass wir uns nicht angestellt haben. So sind wir weiter in Richtung kleinem Park, der direkt neben der Markthalle angeschlossen hat. Hier konnten wir uns ein wenig ausruhen (nach diesem anstrengenden Essen und der Shopping-Tour)!

clip_image005Aber irgendwie hat mich das Essen doch ein wenig fertig gemacht und ich wollte noch unbedingt einen Kaffee trinken. Also sind wir in Richtung Tully’s gegangen, da wo ich bislang jedes Mal war, wenn ich Seattle besucht habe. Der Kaffe war auch nicht so teuer, genauso lecker und wesentlich günstiger als der im S. Und vor allem - ich hatte das Ding nach 2 Minuten! Somit sind wir wieder zurück zum Park und haben die Aussicht auf Mt. Reiner, die Stadt und den Hafen genossen.

clip_image007Da wir nun mal in Seattle waren, ich heute Morgen schon keine Schuhe gefunden habe und irgendwie noch Lust auf Shopping hatte, sind wir noch zu Brooks Brohters gegangen. (Verdammt, ich hab den Abschnitt gerade noch einmal gelesen und hatte irgendwie das Gefühl, dass Sabrina dies geschrieben hat - aber nein, ich bin’s immer noch, der Ingo - in Beziehungen gleicht man sich halt irgendwie an…)

clip_image009Also sind wir noch ein wenig durch die Stadt gegangen in Richtung 5th Ave. Ist schon beeindruckend, dieser Prunk und Glamour überall. Und vor allem diese Möchte-Gern-Reichen mit sehr komisch aussehenden Sonnenbrillen, diese Tussen mit sieben Tütchen am Unterarm links, Hündchen an der Leine in der Hand rechts und High-Heels, die das laufende Etwas an der Leine sehr gut hätten aufspießen können.

clip_image011Nach ein wenig rumsuchen haben wir auch den Brooks Brothers Laden gefunden. In der Nähe, wo er früher einmal gewesen ist. Hier hab ich mich dann erst einmal bei den Hemden ausgelassen. Super Qualität, super Preis. Irgendwie hab ich aber nicht so richtig viele Hemden in meiner Größe gefunden - zumindest keine, die runtergesetzt waren. Und von den anderen hatten sie auch nur noch blaue und weiße, und von denen hatte ich schon ca. 7 Stück. Also habe ich mich auch diesmal beherrschen können und nur ein nettes Hemd gekauft.

clip_image013Anschließend sind wir relativ direkt zum Auto gegangen und haben uns in Richtung Space Needle aufgemacht. Das ist dieses abgefahrene Gebäude (Turm), der zu einer Expo erstellt worden ist. Hier mussten wir uns den nächsten Parkplatz suchen - den wir dann auch bezahlen durften. 5$ für zwei Stunden. Das interessanteste dabei war die Art der Bezahlung. Es gab keinen Automaten, der Kreditkarten, Geldkarte, Scheine oder Münzen genommen hat und vielleicht noch Bar- oder Wechselgeld rausgeschmissen hätte - sondern es war ein Kasten mit kleinen Fächern clip_image014und Schlitzen, wo man das Geld einwerfen konnte. Scheine, versteht sich. Ich kam mir vor wie in der Kneipe bei der Sparfach-Leerung - bzw. Füllung. Aber es hat gewirkt - ich nehme es vorweg, wir haben keinen Strafzettel bekommen.

Wir sind also in Richtung Space Needle gegangen und haben die 23$ pro Person gezahlt, um rauf fahren zu dürfen. Danach gab es eine obligatorische Kontrolle unserer Rücksäcke, die von einer älteren Person durchgeführt wurde und die gaaaanz sicher keine Lust auf diesen Job hatte. Dei der hätte ich bestimmt fünf Eimer Sprengstoff, 7 Kilo Koks und eine Pumpgun raufschmuggeln können, ohne das er was gemerkt hätte. Ich hab meinen Rucksack aufgemacht, er hat einmal reingeschielt und meinte, wir können weiter gehen. Das hat mich ein wenig beunruhigt, aber dann sind wir doch rauf.

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Die Aussicht war phänomenal! Die Sicht war so klar wie noch nie - wir konnten die Skyline sehen und im Hintergrund den 90 Meilen (ca. 150 km) weit entfernten Mt. Reiner mit seinen ca. 4.500 Metern Höhe. Wir haben - falsch, ich habe - den ganzen Studenten zugehört, die im Namen der „Space Needle“ (Firma) einige Vorträge zur Umgebung gehalten haben. Das war recht spannend, denn nun weiß ich auch genau, wo das „Schlaflos in Seattle Bootshaus“ steht, Redmond genau liegt, wie hoch die Berge sind, mit welcher Abschlussnote die Studenten welche Fächer belegt haben, dass alle derzeit noch Arbeit suchend sind…

clip_image016Leider wurde Sabrina irgendwann übel - vermutlich, weil sich der Turm im Wind bewegte oder so was. Nach einem halben Liter Wasser und einer Fahrstuhlfahrt ging es dann aber schon wieder viel besser - fester Boden unter den Füßente soll nicht unterschätzt werden. Unten hatten wir noch einen super Blick auf einen schönen Brunnen, der von den restlichen Sonnenstrahlen beleuchtet wurde, die durch die dicke Wolkendecke durchgestoßen sind.

clip_image017Am Auto wartete dann die nächste Überraschung auf uns. Nein, kein Brunnen, keine Tickets, das war viel interessanter! Kurze Frage: „Was passiert, wenn ein Auto (dunkle Farbe) ca. zwei Stunden in praller Sonne steht?“ Genau, nächste Frage: „Und was machen diese ca. 65 Grad mit einer Tafel Schokolade?“ Richtig!

clip_image018Nachdem unser Abendessen nun fast weg geflossen ist, brauchten wir eine Alternative. In vager Erinnerung meinte ich, dass wir in dem etwas älteren Teil von Seattle (Old Town? oder so) nett essen gehen könnten. Also haben wir uns auf den Weg durch die Schluchten der Hochhäuser gemacht, um dann in der Nähe des Hafens auf Parkplatzsuche zu gehen. Wir hatten an diesem Tag ja schon fast 20 US$ fürs Parken gezahlt, da war ich nun gespannt, wir teuer die nächsten zwei Stunden werden sollten. Die ganzen Automaten auf den offiziellen Parkplätzen sprachen von ca. 5-8 $ pro Stunde und ich hab mich schon damit abgefunden, heute zu hungern… Irgendwo habe ich dann einen Parkplatz an der Straße gefunden und hab den Wagen dort eingeparkt. Zur kompletten Überraschung mussten wir jedoch ab 18h nichts mehr zahlen. Meine Kreditkarte wurde auch verweigert. Schilder standen nirgendwo. Also bin ich zu irgendeinem Auto gegangen, in welchem eine Person saß und habe ihn zu diesem Thema interviewed. Er hat mir bestätigt, dass wir dort stehen bleiben können, also haben wir uns auf einen kleinen Fußweg gemacht und auch einige nette Restaurants gesichtet.

Bei einem kleinen Italiener sind wir dann stehen geblieben - der sah recht lecker aus. Es gab nicht viele Plätze, die waren aber ALLE voll (im Gegensatz zu den Restaurants drum rum) und die Preise waren auch absolut OK. Also haben wir gewartet, bis draußen ein Platz frei war. Denn in der Pizzeria (die nicht größer war als unsere Küche oder so) war es so verdammt heiß, da wäre es uns vermutlich so ergangen wie der bereits entsorgten Schokolade im Auto…

clip_image020Etwas merkwürdig fand ich dann doch schon, dass es keine Toilette gab - zumindest hatte es diesen Anschein. Auf Nachfrage hat man uns dann halb durch die Küche geschickt, eine Treppe hinauf, und da sollte sie dann sein. Also bin ich hinauf, erst einmal weiter in die Vorratskammer und stand vor einer Wand. Kurzfristig dachte ich, die wollten uns verarschen. Dann bin ich zurück in Richtung Treppe, hab mich mit dem Rücken zur Tür gestellt und in dem Gerümpel in der Tat ein WC entdeckt. Super! Nun wusste ich auch, wie sie diese Preise hinbekommen. Auf jeden Fall hingen auch von Boss und Joop Seife Spender an der Wand, die hätten jedoch 20 ct gekostet (und die hatte ich nicht dabei). Gediegen, sag ich da! Aber das Essen war echt lecker - wenn auch ein wenig zu viel (für Sabrina). Da gab’s dann ein Doggy Bag - also die halbe Pizza in einer Box mit für zu Hause - also für den Hund, is doch klar, oder?

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Nach diesem Essen mussten wir dann noch ein wenig gehen und sind zum Glück in Richtung Hafen gewandert. Es war schon so ca. 21h und die Sonne stand verdammt tief am Himmel. Als wir dann auf der Höhe der ersten Pier waren, wurde der Himmel auf einmal gelb. Also sind wir auf die Pier und haben uns einen wunderbaren Sonnenuntergang angeschaut! Dazu schreib ich jetzt nicht viel - dafür gibt’s mehr Fotos.

 

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Als die Sonne dann weg war, haben wir uns relativ schnell in Richtung Vancouver aufgemacht. Wir hatten ja schließlich noch ca. 3 Stunden vor uns.

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Auch, wenn die Fahrt schneller geht - aber die Grenze war ja auch noch dazwischen. Der Plan war, heute noch über die Grenze zu kommen, schnell ein Motel zu suchen und dann am nächsten Tag weiter nach Vancouver zu fahren. Ca. 95 Minuten später waren wir dann auch schon an der Grenze und - unglaublicher Weise - 100 Minuten später bereits raus aus den USA. Es gab keinerlei Probleme. Auch unser Einreise-Visum haben wir abgegeben, so dass wir uns darum am Flughafen nicht mehr kümmern mussten. Super - Zeit gespart!

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Jetzt kam aber das Problem. Zwischen Grenze und Vancouver City lag exakt 1 Motel. Und das war voll (zumindest gab es keine Nichtraucher Zimmer mehr). Die Flughafen Hotels waren keine Option, denn wir wollten ja nicht auf der Landebahn schlafen und morgens um 6 Uhr senkrecht im Bett stehen. Also sind wir weiter in Richtung Downtown. Die Hotelsuche war ein wenig nervig - beim Best Western haben wir gehalten, hier wollten wir (erst) aber nicht bleiben, also sind wir weiter und haben festgestellt, dass die meisten Hotel heute zwar noch ein Zimmer hatte, für die nächste Nach (SA auf SO) aber nicht mehr. Und das war ja eigentlich unser Ziel: nicht noch einmal umziehen…

clip_image032Schließlich sind wir dann wieder beim Best Western gelandet. Der Preis stimmte hier auch, für die beiden Nächte war auch noch ein Zimmer frei, also haben wir zugeschlagen. Das Ausräumen des Autos war ein wenig anstrengend, aber das haben wir auch noch geschafft. Der Hammer kam allerdings, als wir ins Zimmer kamen und die Luft dort stand. Die 36 Grad fühlten sich an wie 50 Grad. clip_image033Und die Klimaanlage ging nirgends an - bzw. wir haben die als Heizung identifiziert. Irgendwann haben wir dann das Personal aus dem Schlaf geklingelt und sie haben uns erklärt, wie das Ding funktioniert. Danach war die Welt wieder in Ordnung!

Gegen 1.30h sind wir dann endlich eingeschlafen…

Mittwoch, 28. Juni 2006

Wells Gray und Fahrt in die USA

8h morgens, der Wecker klingelt, Ingo ist fit (kein Wunder, ist ja auch schon um 21h gestern abend eingeschlafen) und ich bin wie immer noch ein bisschen müde…. Irgendwie könnte man hier auch einfügen: Same procedure as every morning. Ingo versucht, Sabrina liebevoll in den Tag zu holen, in dem er fit wie ein Turnschuh im Bett rum springt und alle durchschüttelt. Nun ja, wir wollen ja auch was erleben, aber heute morgen tat mir irgendwie das ganze Bein weh von diesem einen netten Mückenstich. Die Kniekehle ist so ähnlich dick angeschwollen wie zu Beginn der Reise mein Oberschenkel… Ich scheine wohl sehr allergisch auf diese Viecher zu reagieren. Das nervt echt… und diesmal juckt es auch noch wie blöd.

clip_image001Da Ingo relativ schnell geduscht war, beschlossen wir, dass er in die nahe gelegene Bäckerei (Cafe) fährt, um dort zu frühstücken und ich mich derweil aus dem Bett quäle und landfein mache und mich dann mit etwas Nutella und einem frischen Weißbrot begnüge. Gesagt getan…. Ingo hat dann wohl einen ganz leckeren Burrito mit leckerer Salsa-Soße in der Bäckerei bekommen, ich würde so etwas ja eher abends vernaschen wollen, aber gut Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

clip_image003Gegen 10h sind wir dann endlich in den Well’s Gray Park aufgebrochen, zuerst zum Green Mountain Tower, ein kleiner Aussichtsturm mitten im Park. Die Aussicht hat uns allerdings nicht wirklich vom Hocker gehauen, weil wir halt nur auf den grünen Park, sprich Wald und Felder, geguckt haben, so ähnlich muss es im Schwarzwald ausschauen. Im Hintergrund waren aber schon einige schneebedeckte Berge zu sehen, die haben wir wohl auch gestern beim Kanufahren gesichtet. Wir sind wohl zu sehr von den bisherigen Landschaftsbilder in den Nationalparks von Banff verwöhnt….

clip_image005Schneebedeckte Berge mit Gletscherseen davor sind halt doch etwas Besonderes und nicht überall zu sehen. Naja, jetzt waren wir ja auch nur 1.090 m hoch…. wir haben also einmal in jede Himmelsrichtung geschaut und sind dann wieder zurück gefahren, da wir uns als nächsten „Tagesordnungspunkt“ den Trophy Mountain ausgesucht hatten. Den konnte man auch von diesem Green Mountain Tower sehen.

clip_image007Um zu dem Ausgangspunkt unser geplanten 45min. Wanderung entlang des Trophy Mountain Meadow Trails zu gelangen, mussten wir erst einen 15km langen Schotterweg fahren… Das war gar nicht so witzig und unser Auto sah echt aus wie eine Dreckschleuder… richtig schön braun. Oben angekommen, waren wir schon ca. 1.690m hoch und hatten einen sehr schönen Ausblick auf den Park und die Berge dahinter. Vor uns lag ein schöne blühendes Feld, eben das Flower Meadow, für das dieser Platz sehr bekannt ist. Natürlich haben wir uns vor der anstehenden Wanderung ordentlich mit unserem „Anti-Mücken-Zeugs“ OFF eingesprüht, denn wir wollten eigentlich keine weiteren Stiche mehr abgekommen….

clip_image009Jetzt ging es ungefährt 200m aufwärts, durch blühende Felder und dann durch einen schönen Waldweg. Aber wie gesagt, immer bergauf. Und da es mittlerweile Mittag war, war es also auch sehr warm… Für mich Grund genug, ein bisschen vor mich hin zu fluchen, aber wirklich nur ein bisschen, vor allem, weil uns mittlerweile klar war, dass diese 45min. nur die einfache Strecke waren… Wir mussten das Ganze also wieder zurückmarschieren.

clip_image011Aber der Weg war echt nett, und zwischendurch haben wir dann noch ein französischen Paar getroffen, dass uns dann auf Englisch-Französisch versucht hat zu beschreiben, dass das Blumenfeld oben auf dem Berg (für das man den Aufstieg macht) nicht mehr blüht, aber dass es auch nur noch 15min sind, bis wir oben sind. Hhhhhm, was nun? Sofort umdrehen ist nicht Ingos Art, also weiter geht’s. Außerdem hatten wir unten zu Beginn des Aufstiegs ja auch schon schöne Blumenfelder gesehen. Das sollte dann reichen ;-)

clip_image013Als wir dann den Wald hinter uns gelassen hatten, sahen wir auch das weite „Blumenfeld“, jetzt Wiesenfeld. Sieht so ähnlich aus wie eine Alm…. so haben wir das zumindest empfunden. Wir sind dann erstmal noch ein bisschen weiter marschiert (immer noch ein bisschen berghoch), weil Ingo immer noch ein Stück weiter wollte: Er hat da einen Gletscher gesehen und wollte hier noch schnell gucken, ob man nach der nächsten Anhöhe noch mehr sieht und so weiter und so weiter. Sprich, wir sind also nicht nur die von den Franzosen besagten 15min weitergegangen, sondern 2x 15min., um einen noch besseren Blick zu erhaschen oder eben noch „kurz auf diese Anhöhe und dann noch auf die nächste zu wandern“. So ist Ingo halt…. immer noch ein bisschen mehr als geplant (nicht nur beim Wandern, hahaha).

clip_image015Ich hab dann irgendwann gestreikt und ihm gesagt, er sollte vorpirschen und mich rufen, wenn es noch etwas Besseres zu sehen gibt. Das hat er dann nach 5min auch! Ich also wieder hinterher und siehe da, er hatte wirklich ein schönes Plätzchen gefunden, mit Blick auf die Bergfront und davor 2 kleine Sees, wirklich ganz kleine, aber total schön.

clip_image017Ich konnte Ingo dann auch davon überzeugen, dass dieses Plätzchen und dieser Blick super schön sind und völlig ausreichen. Er wollte dann auch nicht mehr „noch mal eben auf die nächste schneebedeckte Anhöhe hoch“, sondern wir haben uns auf eine kleine Brücke gesetzt und uns ein bisschen ausgeruht bzw. von dem Mücken angreifen lassen. Ich bin dann lieber ein bisschen hin- und hergewandert und hab die Aussicht genossen. Dort oben auf dieser „Alm“ war es echt schön und die Aussicht auf die Berge war auch echt klasse.

clip_image019Wir sind dann aber aufgrund der Mücken relativ schnell wieder Richtung Tal aufgebrochen. Außerdem hatte ich Hunger. Kurz nach dem eigentlichen Blumenfeld haben wir dann noch 2 Deutsche aus Bochum und Hannover getroffen, die die Mückenplage ebenfalls bestätigten, und wir haben uns ein bisschen mit denen unterhalten. Das war echt nett. Dann sind wir aber relativ zügig wieder zum Ausgangspunkt, zurück durch den Wald und das davor gelegene „noch intakte“ Blumenfeld marschiert. Leider ist Ingo dann doch noch von einer Mücke gestochen worden, was ein Mist.

Unten angekommen, sind wir in unser heißes Auto gehüpft und die 15km Schotterstraße wieder zurück gefahren. Wenn man das überhaupt fahren nennen konnte…. war schon echt eine sehr holprige Straße… Mir war irgendwie viel zu warm in dem Auto und mein linkes Bein tat jetzt ganz schön weh. Wahrscheinlich von der Belastung durch’s Wandern….

clip_image021Als letzte Station unserer Well’s Grey Tour haben wir uns noch die die Spahats Falls ausgesucht. Auch wieder gigantische Wasserfälle, die einen Canyon runterfallen. Sie lagen auch nur 5min. Fußweg von der Straße entfernt, so dass auch ich das mit meinem Bein gerade noch so schaffen konnte. Ich war in dem Moment echt total fertig. Aber der Ausblick auf die Wasserfälle hat mich entschädigt. Die sahen auch wieder sehr toll aus und der Blick auf den ausgehöhlten Canyon davor war echt magisch. Diese Wasserfälle in Kanada haben echt was…. wow!

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Kurze Zeit später hat Ingo mich an der besagten Bäckerei raus gelassen. Er ist tanken gefahren und ich hab mir schon mal einen Schokoladenkuchen und eine kalte Pepsi gekauft sowie Eis für mein geschwollenes Bein „erfragt“. Ingo hat sich nach seinem Eintreffen auch noch einen Kaffee und einen New York Style Cheese Cake gegönnt. Ich hätte irgendwie Ingos Kuchen nicht essen können in dem Moment, und er genauso wenig meinen. Aber jeder war mit seinem Stück sehr zufrieden. Und das Eis auf meinem Bein tat auch super gut…. eine richtige Wohltat.

clip_image023So gegen 16h sind wir dann aufgebrochen, Richtung Süd-Westen und nach 20min. Fahren gleich in einem Stau auf dem Highway gekommen. Umdrehen war nicht drin, da wir genau diesen Highway brauchten und sonst einen super langen Umweh hätten fahren müssen. Aber es hat nicht so lange gedauert, bis wir wieder weiterfahren konnten, vielleicht 30min. Aber natürlich mussten wir jetzt beide mal dringend ein kleines Geschäft verrichten. Ich wollte das aber definitiv nicht vor allen anderen Autofahrern machen, also hieß durchhalten, bis wir irgendwo rechts ran fahren konnten und Zähne und alles andere zusammenkneifen. Aber auch hier hatten wir Glück und haben relativ schnell rechts eine kleine Auffahrt gefunden, die durch Bäume vom Highway getrennt war. Und da immer nur eine Richtung durch das Unfall-Nadelöhr fahren durfte, brauchten wir uns kleine Sorgen machen, dass wir nachher in einer kriechenden Autoschlange weiterfahren mussten… Puh, das war schon eine echte Erleichterung.

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Dann ging unsere Fahrt erstmal ohne Stopps weiter. Wir sind zwar einen kleinen Umweg gefahren, da wir statt dem Highway 5 den Highway 5A genommen hatten, aber das waren nur ein paar Kilometer und die Strecke war echt schön, vorbei an dem ewig langen Nicola Lake, durch Berge und durch kleine Ortschaften. Echt schön, wir haben die Aussicht genossen, laut mit gesungen (Roxette) und sind einfach durch die Gegend gecruist.

In Merritt, einem kleinen Ort an dem Highway 5 und 5A (wir mussten anschließend definitiv auf den Highway 5!!), haben wir dann bei McDonalds eine Pause gemacht, uns gestärkt und sind dann weiter gefahren. Diesmal war dann Ingo Beifahrer und ich der Fahrer, vorher hab ich mir die Gegend angeschaut, während Ingo gefahren ist. Jetzt ging es weiter auf dem Highway 5, wir durften sogar 110 km/h fahren. Da waren uns die 10$ Toll, die für die Benutzung dieses Highways einkassiert werden, egal.

Irgendwann ca. 100km nach Hope (da haben wir zu Beginn unserer Route geschlafen) sind wir bei Abbotsford vom Highway abgefahren, Richtung Grenze USA - Kanada. Dort waren nur 5-6 Autos vor uns und wir waren relativ schnell an der Reihe…. Kurz ein paar Fragen zu unserem Aufenthalt in Kanada und jetzt in den USA beantwortet und dann mussten wir noch in das Büro gehen, um uns einen Stempel für unsere Reisepässe abzuholen. Sonst können wir ja nicht mehr ausreisen. Auch dort waren die Grenzbeamten sehr nett und haben uns ein paar Fragen zu unserer Route gestellt. Dann fragte der nette junge Mann, der Verwandte in Deutschland hat, ob er unser Flugticket sehen könnte…. Hhhm, das liegt irgendwo im Auto. Ingo also losgegangen, um es zu suchen. Nach 5min. kam er wieder in das Büro und bat mich, auch zu suchen. Er könnte seine Bestätigung des Rückfluges nicht finden, ob ich nicht meine griffbereit hätte…. Ich konnte mich gar nicht daran erinnern, dass ich so was hatte, aber ich bin auch mal suchen gegangen… Wir haben das ganze Auto auf den Kopf gestellt, nur um diesen Wisch zu finden, von dem ich gar nicht wusste, wie er aussehen sollte. Wir waren schon richtig verzweifelt, da kam der Officer auch raus und sagte uns, dass wir nicht weiter suchen müssen, er würde uns schon so glauben. Nochmal Glück gehabt!

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Da wir uns bei der Fluggesellschaft auch nur im Ingos Kreditkarte und unseren Pässen identifizieren und ausweisen, hätten wir eh keine Flugscheine vorlegen können, sondern nur so Bestätigungsemails oder so. Aber das brauchten wir ja jetzt nicht mehr. Wir mussten jeweils den rechten und linken Zeigefinger auf diesen „Fingerprint-Scanner“ legen und uns ohne Brille fotografieren lassen. Und dann noch 12$ zahlen, für das 90-Tage Visum. Laut Officer Behnke sei das neu, vorher hätte man diese Art Visum irgendwie mit den Kosten für den Flug abgeglichen.

Jetzt waren wir in den USA (juchuh) und einfach nur froh, dass wir jetzt endlich weiter fahren konnten… Mittlerweile war es irgendwie stockduster, obwohl es nur 22h war. Wir hatten wohl ca. 30min. in diesem Office verbracht. Wir sind dann auch nur noch einige Meilen (jetzt messen wir ja alles in Meilen) gefahren, um dann in Bellingham (ca. 40 Meilen von der Grenze entfernt) in einem günstigen Motel zu übernachten. Das hat uns dann ca. 60 US $ gekostet, was recht günstig ist. Relativ müde sind wir dann auch schnell ins Bett gefallen…. Der Grenzübergang hat uns dann doch geschafft ;-)

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… und es gab doch noch Blumen irgendwo auf dem
Weg durch die Trophy Medows…

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