Erstes Auto - Sydney nach Cairns | |||||||||
| Datum | Ges.-KM | Ort | Etappe | Day-Trp | Liter | $ | $/Lit. | KM | Verbr. |
| 19. Dez | 3.510 | Sydney | 0 | 0 | |||||
| 19. Dez | 3.660 | Blue Mountain - Echo Point | 150 | 150 | |||||
| 19. Dez | 3.883 | Raymond Terrace | 223 | 373 | |||||
| 20. Dez | 4.094 | Port Maquire | 211 | 211 | 58,31 | 60 | 1,03 | 584 | 9,98 |
| 20. Dez | 4.514 | Ballina | 420 | 631 | |||||
| 22. Dez | 4.728 | Brisbane | 214 | 214 | 60 | 48,1 | 0,8 | 634 | 9,46 |
| 22. Dez | 4.903 | Noosa | 175 | 389 | |||||
| 23. Dez | 5.094 | Harveys Bay | 191 | 191 | |||||
| 26. Dez | 5.130 | Harveys Bay | 036 | 036 | |||||
| 26. Dez | 5.338 | Gladstone (ein wenig nördlich) | 208 | 244 | 56,77 | 55,01 | 0,97 | 610 | 9,31 |
| 26. Dez | 5.849 | Makay | 511 | 755 | |||||
| 26. Dez | 5.970 | Proserpine | 121 | 876 | 56,05 | 51,51 | 0,92 | 632 | 8,87 |
| 26. Dez | 6.001 | Airlie Beach | 031 | 907 | |||||
| 29. Dez | 6.511 | Mission Beach | 510 | 510 | |||||
| 30. Dez | 6.538 | Silkwood | 027 | 027 | 52,28 | 47 | 0,9 | 568 | 9,2 |
| 30. Dez | 6.790 | Cairns | 252 | 279 | |||||
| 31. Dez | 7.007 | Cairns (nach Cape Trib Trip) | 217 | 217 | 48,47 | 46 | 0,95 | 469 | 10,33 |
| 31. Dez | 7.010 | Abgabe des Autos in Cairns | |||||||
| 3.500 | insg. | 331 | 307 | 0,93 | 3.500 | 9,48 | |||
Zweites Auto - Melboure nach Sydney | |||||||||
| Datum | Ges.-KM | Ort | Etappe | Day-Trp | Liter | $ | $/Lit. | KM | Verbr. |
| 05. Jan | 2.950 | Melbourne | 0 | 0 | |||||
| 05. Jan | 3.280 | Hall's Gap | 330 | 330 | |||||
| 06. Jan | 3.320 | Hall's Gap | 040 | 040 | |||||
| 06. Jan | 3.469 | Warrnambool | 149 | 189 | 52,95 | 54,8 | 1,03 | 519 | 10,2 |
| 06. Jan | 3.593 | Port Campbell | 124 | 313 |
| ||||
| 07. Jan | 4.036 | Euroa | 443 | 443 | 54,04 | 54,0 | 1,00 | 567 | 9,53 |
| 07. Jan | 4.132 | Wangaratta | 096 | 539 |
| ||||
| 08. Jan | 4.545 | Canberra | 413 | 413 |
| ||||
| 09. Jan | 4.561 | Canberra | 016 | 016 | 58,22 | 57,0 | 0,98 | 429 | 13,57 |
| 09. Jan | 4.693 | Batmans Bay | 132 | 148 |
| ||||
| 09. Jan | 4.900 | Jerveys Bay | 207 | 355 |
| ||||
| 10. Jan | 4.920 | Thirroul | 020 | 020 | |||||
| 11. Jan | 5.122 | Sydney | 202 | 202 | |||||
| 2.172 | insg. | 165 | 165 | 1 | 2.172 | 7,61 | |||
|
Gesamtsumme | |||||||||
| Ges.-KM | Strecke | Liter | $ | $/Lit. | KM | Verbr. | |||
| 3.500 | Sydney - Cairns | 331 | 307 | 0,93 | 3.500 | 9,48 | |||
| 2.172 | Melbourne - Sydney | 165 | 165 | 1,00 | 2.172 | 7,61 | |||
| 5.672 | Gesamt | 497 | 473 | 1,93 | 5.672 | 8,76 | |||
Montag, 17. Januar 2005
Ein wenig was für die Statistiker…
Samstag, 15. Januar 2005
Der letzte Tag in Kuala Lumpur
Sabrina schreibt (fast 1 Jahr später)
Tja, jetzt bei der Durchsicht des Tagebuches fällt uns auf, dass der letzte Tag ja noch fehlt…. und wir diesen schleunigst ergänzen sollen – aber das ist gar nicht so einfach, ca. 330 Tage später…. Naja, das wird jetzt wohl ein bisschen kürzer ausfallen, da ich mich nicht mehr an alles erinnere, aber zumindest haben wir auch an diesem Tag die Stadt unsicher gemacht…. Alles natürlich nach einem reichen Frühstück, für mich eher europäisch ausgerichtet, für Ingo eher exotisch….
Nachdem Frühstück ging es mit dem Taxi Richtung Petronas Towers. Hier wollten wir auf die Brücke in Schwindel erregender Höhe. Wir hatten glück, denn für in zwei Stunden war noch ein Slot frei, den wir uns direkt gebucht haben. Und um uns die zwei Stunden zu vertreiben, was kann man da besseres machen als – shoppen?!? Also sind wir durch alles Geschäfte durch, vorzugsweise Esprit und irgendwelche Gürtel-Läden für Ingo…
Die Zeit ging mal verdammt schnell rum und wir mussten uns dann sogar noch beeilen, damit wir zu unserer Sight-Seeing Tour auf 200 m Höhe gelangen konnten.
Ist schon ein tolles Gefühl, auf so einem Gebäude zu stehen und in die Tiefe zu schauen, auf den angelegten Park und den Rest der Stadt. Die Aussicht an sich war nicht wirklich sooo toll, das haben wir aber auch schon früher gewusst. Von dieser Brücke konnten wir nicht wirklich auf die Stadt schauen, da die beiden Türme die Sicht verdeckt haben. Aber gut, hat ja auch nichts gekostet.
Danach ging es zurück ins Hotel, um unsere ganzen Einkäufe zwischen zu lagern. Danach haben wir beschlossen, uns nach Chinatown aufzumachen. Und ich kann mich noch an eins erinnern – nämlich, dass es mir da so überhaupt gar nicht gefallen hat. Es war total schwülwarm, es hat super eklig gerochen (nach allem Möglichen, essbar oder nicht), es war total voll, alle haben irgendwas gerufen und geschrieen und wir mittendrin…
Ingo schien das relativ kalt zu lassen, er wollte mir noch eine DVD für mein Spanischreferat kaufen, aber ich wollte einfach nur weg…. Das hat mir alles echt nicht gefallen und mir auch ein bisschen Angst gemacht…
Als ich dann noch in so einem komischen Kaufhaus auf so ein komisches malaysisches Klo gehen musste (keine Klospülung, sondern man nimmt eher so eine Art Duschkopf und putzt sich nicht ab, sondern spült sich ab – aber ich hatte meine Klopapierrolle ja für alle Fälle im Rucksack), war es einfach vorbei. Ich war sehr böse und das hat Ingo auch gut bemerkt…. Wir haben Chinatown mal super schnell verlassen….. und wollten den Tempel dort besichtigen. Aber als wir auch diese nicht gefunden hatten (lag entweder am Stadtplan oder an all den Leuten, die uns nicht helfen konnten), sind wir dann endgültig ganz woanders hingefahren… Unser nächstes Ziel sollte der Butterfly Park sein.
Der Taxifahrer, den wir uns dann ausgesucht hatten, hat uns dann noch nach Strich und Faden besch…. – über den Tisch gezogen und viel zu viel Geld abgerechnet…, was aber nicht so schlimm ist, weil: der Wechselkurs ist ja auf unserer Seite… Wir haben insgesamt 4 Euro gezahlt, anstatt 2,50.
Wir sind dann mit diesem Taxi zum Butterflypark –
Schmetterlingspark gefahren… Das hatten wir uns vorher im Lonely Planet angeschaut und für sehenswert erachtet. Das war auch echt cool. Man ist in so einer Art Garten und über einem ein fettes Netz, damit die Schmetterling nicht abhauen… Irgendwie beengt das bei der Hitze und Schwüle das Landes….
Aber wir haben wirklich schöne Schmetterlinge gesehen…. Leider lagen auch viele schon tot auf dem Boden, aber wir konnten auch echt tolle Prachtexemplare in der Luft oder auf Bäumen und Blättern bestaunen…. Ingo ruft mir gerade zu, dass wir auch Koys gesehen haben, also auch noch so was wie Gold-Fische!
Danach sind wir aus dem Park raus und haben uns total erschöpft auf eine Bank an einem kleinen Fluss gelegt… Wir wollten eigentlich noch zu dem See, in den der Fluss mündet, aber wir waren einfach nur fertig und haben erstmal ein Weilchen auf dieser Parkbank gesehen und unseren Urlaub Revue passieren lassen…. 4 Wochen Abenteuer sind nun fast vorbei… seufz, schluchzt!
Aber diese Trauerphase hat nicht so lange angehalten, wir sind dann wieder dann wieder in Richtung Park aufgebrochen, weil wir ein Taxi suchen wollten und was sehen wir? Nein, kein Taxi, aber Affen auf der Straße. Total zutraulich…, aber irgendwie auch ein bisschen aggressiv. Viele Leute haben angehalten und diese Viecher gefüttert…., ist ja klar, dass die dann total zutraulich werden. Auf der Suche nach einem Taxi haben wir dann noch eine total nette Familie aus Kanada
getroffen und ein wenig geplaudert. Irgendwann haben wir dann einen fahrbaren Untersatz incl. Fahrer gefunden und sind zum KL Tower gefahren. Mittlerweile war es ja auch schon Spätnachmittag und wir hatten uns ja am Tag zuvor ganz schlau überlegt, so auf den Turm zu fahren, dass wir sowohl Kuala Lumpur bei Tag als auch bei Nacht (also Dämmerung) bestaunen können. Und da es ja in KL innerhalb von einer Stunde dunkel wird, ist das kein Problem…. Wir konnten also herrliche Tag- und Nachtfotos von der Stadt der Lichter – so wird KL genannt – machen und dabei mit unseren Kopfhörern viel über die Stadt und ihre Geschichte erfahren….
Wir haben also ca. 2 Stunden da oben auf dem Turm verbracht, bevor wir wieder mit dem Taxi zurück zum Hotel gefahren sind. Bevor wir dann gegen 21h zum Flughafen fahren konnten, sind wir noch mal durch das Golden Triangle geschlendert, haben noch mal das ein oder andere Geschäft bestürmt und haben schließlich bei Planet Hollywood – auch so einer Kette wie das Hardrock Cafe - zu Abend gegessen…
Dann ging es zum Flughafen. Aus Erfahrung haben wir diesmal unser Gepäck gleich super gut gepackt, so dass es beim
Einchecken zu keinen Problemen kam… Und als wir dann in der Security-Kontrolle warteten, kam das Bordpersonal und zu unserem Erstaunen waren es genau die Kollegen, die vor 2 Tagen mit uns von Sydney nach KL geflogen sind. Die haben wohl auch 2 nette (Shopping-) Tage in Malaysia verbracht. Der eine Stewart hat uns auch beim Aussteigen in Wien irgendwie wieder erkannt…. Tja, woran das wohl lag? An meiner Schönheit oder an Ingos unverkennbarem Charme?
Der Flug war auch okay, wir saßen neben irgend so einem Typ, der viel Wert auf Äußeres etc. legte, aber nur gepennt hat. Ich musste also immer über den drüber springen….
Beim Abflug hatte ich noch so einen Anfall von Flug- oder Platzangst, so dass ich nichts essen konnte und eher gezittert hab, aber diese Attacke hat sich dank der lieben Fürsorge von Ingo irgendwann gelegt und wir haben einfach nur geschlafen.
Wir sind dann nach ca. 14h Stunden Flug oder so in Wien gelandet, jetzt war es Sonntag morgen, sehr, sehr früh. Wir mussten noch auf unseren Anschlussflug nach Frankfurt warten und konnten dann mit nur 10 anderen Fluggästen einen wunderschönen Sonnenaufgang über den Alpen bewundern…
Man, war das schön. Ich war eigentlich total müde, aber irgendwie konnte ich dem Blick nicht widerstehen. Der Typ neben mir hat mich zwar super genervt, weil der bis kurz vor Start telefoniert hat (hallo, das ist nicht erlaubt), aber egal… Er hätte sich zwar liebend gern auf einen der 100 freien Plätze setzen können, aber er schien neben Ingo und mir sitzen bleiben zu wollen….
Nach ca. 1h waren wir in Frankfurt und wurden, nachdem wir unser Gepäck entgegen genommen haben, von Romina und Markus in Empfang genommen und nach Neuenheerse kutschiert… Und was soll ich sagen? Wir wollten auf der Fahrt so viel erzählen, aber da alle schon unser Tagebuch gelesen haben, fiel das flach, weil es immer nur hieß: „ach, das war ja da und da?“ oder „stimmt, das habt ihr geschrieben!“
Das hat man nun davon, dass man Tagebuch schreibt J Aber so konnten wir wenigstens ein bisschen schlafen, bis wir wieder zu Hause waren…
Was soll ich abschließend sagen?
Es war ein wunderschöner Urlaub voller unvergesslicher Erlebnisse und Erfahrungen und ich bin froh, dass Ingo mich davon überzeugt hat, diese Reise anzutreten! Denn das, was wir in den 4 Wochen alles erlebt haben, kann mir keiner mehr nehmen. DANKE!
Freitag, 14. Januar 2005
Kuala Lumpur - Stadterkundung
Sabrina schreibt…
Nachdem wir etwas verspätet ins Bett gegangen sind in unserem 5 Sterne Hotelzimmer, haben wir erstmal richtig lange geschlafen… so bis 9h oder so. Ingo ist dann schnell Duschen gegangen (Anmerkung: Sabrina schreibt mal wieder, da Ingo total platt ist von unserem Tag in KL), ich war noch zu müde, obwohl ich ja gestern Nacht im Flieger schon relativ viel geschlafen hatte. Wir sind dann so gegen 9.30h zum Frühstücken gegangen, denn: Frühstück ist ausnahmsweise mal inklusive. Etwas skeptisch habe ich auf jeden Fall meinen Nutellapott mitgenommen, für den Fall der Fälle. Aber das Frühstücksbuffet war klasse. Es gab sowohl das gewohnte Frühstück (also Brot, Käse, Eier, Tomaten, Früchte), aber auch malaysisch angehauchte Sachen, die Ingo dann auch probiert hat. Mir sah das zu komisch aus, typisch, oder?
Naja, wir haben uns richtig die Bäuche voll geschlagen, mit Obst zum Abschluss. Dann sind wir aufs Zimmer, damit ich dann auch Duschen kann. Zwischendurch haben wir dann noch irgendso einen Hausmeister ins Zimmer gelassen, damit er uns den Adapter montiert und das Fernsehen wieder anschließt. Irgendwann so gegen 11h waren wir dann soweit und konnten uns ins Getümmel von Kuala Lumpur stürzen.
Erstmal sind wir einfach drauf los gelaufen (irgendeine Hauptstraße lang) und haben uns prompt verlaufen bzw. sind dann im Einkaufscenter Times Square gelandet und fanden das Verlaufen gar nicht mehr schlimm. Da wir den Tag eh nicht richtig durchgeplant hatten, entschlossen wir uns, doch shoppen zu gehen. Also: ab in die Mall. Die war 9stöckig und richtig groß. Ingo hat dann im Camel-Shop 2 T-Shirts gekauft und einen Gürtel, für sage und schreibe: € 38. Das hat uns doch angespornt, weiter zu shoppen….
Da wir noch kein Bargeld bei uns hatten, haben wir dann erstmal einen Geldautomaten gesucht und bei der Alliance Bank gefunden. Wir haben 500 Malaysische Ringit abgehoben, ca. € 100. Das soll reichen. Wir sind dann erstmal wieder an unserem Hotel vorbeigegangen (was ein Zufall) und haben dann die Petronas Towers als neues Ziel festgehalten. Sehen konnten wir sie ja von weitem, jetzt mussten wir nur einen Weg finden, der uns auch dahin führt. Das mit den Fußgängerwegen ist hier in KL noch nicht so ausgebaut wie in Deutschland, irgendwie kann man wohl einfach über die Straße gehen, wenn kein Auto kommt bzw. man muss an der Straße entlang gehen, wenn es keinen Bürgersteig gibt… Aber darauf waren wir vorbereitet, denn das stand im Lonely Planet….
Auf dem Weg zu den Petronas Tower haben wir uns erstmal was zu Trinken gekauft, weil es hier doch sehr heiß und schwül ist…. Ingo war auch total durchgeschwitzt, da er den Rucksack die ganze Zeit getragen hat. Aber im Schatten ist die Hitze zu ertragen und die Kaufhäuser haben alle Klimaanlage.
Die Petronas Towers weisen außer Bürogebäude auch eine 4stöckige Mall auf, die wir ebenfalls inspiziert haben. Aber ohne etwas zu kaufen. Als wir uns dann zu dem Aussichtspunkt der Twin Towers durchgefragt hatten, mussten wir feststellen, dass die nur eine limitierte Anzahl von Leuten jeden Tag auf diese Aussichtsbrücke lassen, die die beiden Türme verbindet. Naja, und um 14h Nachmittags hat man da keine Chance mehr. War ja klar, oder?
Wir sind dann noch kurz in den Gift Shop gegangen und haben überlegt, ob wir es morgen noch mal probieren sollen mit der Aussichtsbrücke. Aber in Kuala Lumpur gibt es noch einen anderen Tower - den Menara Kuala Lumpur (KL Tower, 421m), der ebenfalls einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt geben soll. Vielleicht nehmen wir auch den, anstatt der Twin Towers. We will see.
Dann haben wir schnell bei Burger King (hier heißt es wieder Burger King, nicht Hungry’s Jack) gegessen und sind dann noch durch ein paar Geschäfte in dieser Mall, die sich KLCC nennt, gebummelt. Anschließend haben wir uns wieder nach draußen getraut. Das ist schon ein Unterschied von diesem gekühlten Gebäude in diese Affenhitze, aber dank einiger Wolken war es etwas angenehmer als am Morgen. Hinter dem Shoppingcenter ist ein kleiner Park mit einer Art Fluss oder Planschbecken und da haben wir uns erstmal hingesetzt, die Beine ins Wasser gehalten und einfach relaxt und auf die Türme geschaut.
Nachdem wir uns einigermaßen erholt hatten (bei der Hitze fühlt man sich ja immer irgendwie schlapp und ausgepowert), sind wir noch mal durch das Shoppingcenter und in so eine Art Parfümladen hängen geblieben. Ingo war bei Bioterm und ich bei Calvin Klein.
Und dann hat der nette Berater mir den neuen Duft von CK aufgesprüht und wir waren hin und weg. Das mussten wir kaufen, schließlich steht der Wechselkurs auf unserer Seite…. Wir haben dann noch einen Gutschein für 30 RM bekommen und krampfhaft nach einem Artikel gesucht, denn wir dafür mitnehmen können. Das ist das ein mehr oder weniger hässliches Portemonnaie geworden….. Sorry. Danach sind wir wieder Richtung Golden Triangle aufgebrochen, so nennt sich das Gebiet, in dem unser Hotel liegt. Ist so eine Art Business- und Entertainment-Viertel.
Im Hotel angekommen, haben wir uns erstmal hingelegt. Tja, und wenn man erst einmal liegt, merkt man doch, wie müde man ist und wie anstrengend der Tag doch war. Aus den beabsichtigten 15 Minuten wurde dann eine Stunde J
Dann sind wir im Hotel Essen gegangen. Die haben das hier ganz nett gemacht, ist so eine Art Restaurant unten im Hotel. Da wird morgens auch das Frühstück serviert. Abends kann man am Buffet essen oder a la carte bzw. Pizza. Wir hatten auf dem Hotelzimmer so eine Art Werbung für die Pizza in diesem Restaurant gelesen und wollten das ausprobieren. Mir ist das lieber als Thailändisch oder so, da habe ich Respekt vor. Besonders weil uns das Mädel aus dem Flieger gestern sagte, dass die anders kochen und dass wir Magenprobleme bekommen konnten. Die Pizza war dann auch sehr lecker.
Nach dem Abendessen wollten wir eigentlich auf den KL Tower, aber nachdem uns ein Holländer im Aufzug sagte, die Aussicht sei bei Tag besser, entschieden wir uns, morgen dahin zu gehen und zwar am späten Nachmittag, kurz vor Dämmerung, so dass wir beides haben. Schlau, oder? Also sind wir in die nächstgelegene Shoppingmall…., um - na, dreimal dürft ihr raten - bei Esprit ein Heidengeld auszugeben…. ICH hab Geld ausgegeben, Ingo hat nur skeptisch geguckt, wie Männer das halt so tun. Warum hab ich zugeschlagen? Weil die Hose und die Jacke in Deutschland statt € 120 wohl € 200 und mehr gekostet hätten. Das schreibe ich jetzt, um mich noch mal für meine Shoppingattacke zu entschuldigen. Auch hier haben wir nach mehreren Versuchen einen Gutschein mit 20% Rabatt für zukünftige Esprit-Käufe bekommen. Das heißt, wir gehen morgen noch mal los, um den Voucher einzulösen J
Dann haben wir noch kurz rumgeschaut und sind dann wieder raus aus der Shoppingmall. Draußen angekommen, hatten wir einen super Blick auf die Petronas Towers und dann haben wir uns entschieden, noch mal dahin zu gehen. Ingo wollte Fotos machen und ich einfach den Blick genießen. Also sind wir wieder durch die Stadt gehechtet.
Aber das hat sich gelohnt. Die Petronas Towers sehen bei Nacht echt toll aus. Dazu kommt, dass in diesem Park hinter den Towers und dem Shoppingcenter die Springbrunnen und Fontänen eingeschaltet waren und das alles echt toll aussah. Wir haben uns dann kurz hingesetzt, Ingo hat Fotos gemacht und ich mich von Mücken stechen lassen. Tolle Arbeitsteilung, sag ich da nur.
So gegen 22h haben uns die Securityleute und Polizisten dann nach Hause geschickt. Die pfeifen mit ihren Trillerpfeifen und irgendwie muss man dann gehen. Wir haben ein Taxi genommen, weil wir doch sehr kaputt waren. Das hat 3.30 RM gekosten, fast 1 €…
Ja, und jetzt sitzen wir im Hotelzimmer, sind müde und machen uns Sorgen, weil heute Nacht der Strom für ca. 4h abgeschaltet wird. Das heißt, wir haben weder Licht noch Strom für die Klimaanlage. Das soll mir ja was geben…. Mehr dazu morgen.
Donnerstag, 13. Januar 2005
Sydney - Darling Harbour und Flug nach Malaysia
Sabrina schreibt:
Hhhhm, an diesem Morgen waren wir erst etwas demotiviert, denn es hieß: Koffer packen, letzter Tag. Aber da irgendwann jeder Urlaub einmal zu Ende geht und wir um 11h ja auch aus dem Zimmer raus sein mussten, konnten wir ja nicht lange klagen.
Beim Auschecken hat Ingo sich irgendwie mit den vielen Hotels vertan, in denen wir übernachtet haben und sagte dem jungen Mann an der Rezeption, dass im Internet aber ein günstigerer Preis stand. Und siehe da - wir haben dank Ingos überzeugender Aussage - echt weniger bezahlt. Jubel!
Wir sind dann erstmal zum Darling Harbour geschlendert und haben uns in so eine kleine Bar gesetzt, wo wir uns einen leckeren Früchtebecher gekauft haben. Mit Blick aufs Wasser und Musik im Hintergrund (eine Band war gerade beim Aufbau/ Soundcheck für ein Festival am heutigen Abend) hat Ingo dann Karten geschrieben und ich hab einfach nur in die Gegend geguckt und die Leute beobachtet.
Wir haben dann beschlossen, noch mal mit dem Schiff zum Circular Quay zu fahren, um da zu essen und noch mal einen allerletzten Blick auf die Oper und die Harbour Bridge zu erhaschen. Diesmal wollten wir im Löwenbräu essen. Die Karte da sah auch erst viel versprechend aus, denn es sollte Bratkartoffeln und Kassler für Ingo (was sich nachher als Leberkäs herausstellte) geben. Der Leberkäs war super, die Bratkartoffel Mist, denn sie wurden mit Pelle serviert und schmeckten voll süßlich. Da war ich echt sauer, schließlich musste ich sie extra als Side Order bestellen und dafür bezahlen. In meiner Wut habe ich dann diesen Feedbackzettel ausgefüllt und auf dem Tisch liegen lassen. Inhalt: Wer deutsche Bratkartoffeln anbietet, sollte sie auch so kochen! Ich war echt stinkig.
Anschließend haben wir noch ein bisschen am Hafen gesessen und mit Blick auf die Oper und die Harbour Bridge Abschied von Sydney genommen.
Auf unserem Heimweg sind wir dann noch mal die Pitt Street entlang gegangen und haben uns im Woolworth ein bisschen Verpflegung für die Weiterfahrt gekauft. Im Hotel angekommen, hat uns der Concierge ein Taxi gerufen bzw. eins auf der Straße angehalten. Da Ingo „nur noch mal schnell auf Toilette gehen wollte“, der Concierge aber sehr schnell einen Taxifahrer angehalten hatte, konnte ich den chinesischen Taxifahrer jetzt eine Weile belustigen. Aber: mir viel nichts ein und ich konnte diesen Typen auch nicht wirklich gut verstehen. Und Ingo kam einfach nicht wieder…..
Irgendwann war es dann doch soweit, Ingo und alle Gepäckstücke waren an Bord (ich hätte beinah die Rucksäcke vergessen, aber der Concierge hat sie noch zum Auto gebracht) und wir sind zum Flughafen gefahren.
Beim Einchecken erwartete uns die nächste Herausforderung: Ingo wollte 2 Gepäckstücke aufgeben (seinen großen Koffer und den kleinen Trolli) und wir durften nur 1 Handgepäckstück mitnehmen. Da die gute Dame am Schalter Ingos Kreditkarte als goldene Lufthansakarte oder so gesehen hat, war das mit den Koffern kein Problem, obwohl wir insgesamt 63kg hatten. Das mit dem Handgepäck war schwieriger: Da ich 2 Handgepäckstücke hatte - Sporttasche und Rucksack - und die gute Damen im letzten Moment meinen Rucksack entdeckt hatte, musste ich am Schalter meinen Rucksack quasi entleeren und ihn in der Sporttasche verstauen, die aber auch schon relativ schwer war. Da ich wie ein Rohrspatz geflucht habe, durften wir wohl unser Essen noch in einer extra Tüte mitnehmen. Das Handgepäck war dann auch okay (obwohl etwas zu schwer). Wir haben auch noch eine Einladung in die Lounge bekommen, wohl wegen der goldenen Lufthansakarte J und dem ganzen Hin und Her wegen dem Gepäck und meinem kleinen Wutausbruch.
In der kurzen Wartezeit auf den Abflug haben wir dann noch zwei kleine Fläschchen Smirnoff gekauft, damit wir die in Kuala Lumpur saufen können (soll Bakterien abtöten). Der Abflug war dann auch sehr pünktlich und es konnte losgehen in Richtung Kuala Lumpur.
Kurz nach dem Start hatten wir noch mal eine super Sicht auf Sydney und Ingo hat ein paar tolle Fotos geschossen. Der Flug war ansonsten sehr okay, wir haben Fernsehen geguckt und ein bisschen geschlafen.
Irgendwie vergingen die 7 ½ h Flugzeit mal wieder „wie im Flug“ - scheint wohl normal zu sein für Wien - Sydney, denn das hat Ingo ja auch beim Hinflug schon geschrieben, oder? Im Flieger saß ein Mädel aus KL neben uns und hat uns kurz vor der Landung noch Tipps gegeben, wo wir einkaufen gehen sollen. Außerdem meinte sie, dass die Malaysier irgendwie mit anderem Wasser kochen oder so und dass wir davon Durchfall bekommen könnten. Letzteres hat mich doch echt in Panik versetzt.
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Bei unserer Ankunft mussten wir so ein Immigrationspapier ausfüllen und dann damit durch die Passkontrolle. Da haben wir dann echt super lange gewartet, weil wohl sehr viele Leute nach Malaysia einreisen wollten. Als wir das dann endlich geschafft hatten, konnten wir im Vorfeld ein Ticket für das Taxi kaufen, was ja recht cool ist. Unser Taxifahrer war dann auch echt super lieb, hat uns die ganze Zeit voll gelabert von Malaysia, der Umgebung, was wir sehen müssen und so weiter. Das war echt eine halbe Stadtführung, und das ganze für 70 RM, also irgendwie 15 €. Wir sind ungefähr 40 Min. gefahren, bis wir dann endlich im PARK ROYAL, unserem 5-Sterne-Hotel angekommen sind. Nach einer kurzen Beigeisterungsphase für das Hotel und KL sind wir dann sehr müde einfach nur ins Bett gefallen. Es war ja irgendwie auch schon 1h morgens Ortszeit…..
Mittwoch, 12. Januar 2005
Sydney - Harbour Bridge, Tower und Botanischer Garten
Sabrina schreibt:
Ja, an unserem vorletzten Tag in Sydney haben wir dann erstmal richtig lange geschlafen. Irgendwann bin ich dann schon mal duschen gegangen, weil das bei mir eh immer länger dauert. Und was passiert mir da? Ich verliere das Gleichgewicht und rutsche in der Dusche aus. Dank des Duschvorhangs, an dem ich mich wohl festgeklammert haben muss und der mich gehalten hat (!), bin ich dann „nur“ leicht aus der Badewanne gefallen und konnte mich abstützen…. Bin aber trotzdem richtig klassisch auf meinen Hintern geklatscht, der mich dann den ganzen Tag an diesen Haushaltsunfall erinnert hat. Und was macht Ingo? Der hört diesen dumpfen Aufprall gar nicht, sondern kommt erst ins Bad, als er mich lachen und rufen hören hat. Muss völlig blöd ausgesehen haben: Ich da nackt im Badezimmer, den ganzen Kopf noch voller Schaum, der Fußboden nass und ich bin nur am Lachen…..
Naja, irgendwann waren wir dann auch soweit, dass wir in Richtung Stadt aufbrechen konnten. Wir haben dann eine kleine Shoppingtour gestartet: Landkarten von Australien, einen Lonely Planet über Italien und eine Badehose von Billabong für Ingo.
Auf dem Weg zum Hafen sind wir dann noch mal kurz ins Internetcafe gegangen, um unsere Email-Konten nach wichtigen Mails abzurufen. War aber nichts, so dass wir recht zügig weiter zum Circular Quay - dem Ablegehafen der ganzen Fähren - gehen konnte und da (wie sollte es anders sein) erstmal was gegessen haben. Superleckere Spaghetti Napoli für mich bzw. Pasta für Ingo…. Ein Traum!
Gut gestärkt haben wir uns dann zur Harbour Bridge bzw. einen der Tower gewagt. Erst sind wir an dem Informationsstand für den richtigen Brückenaufstieg gelandet, weil wir nicht wirklich wussten, wo es hoch zur Brücke und dem Aussichtsturm ging. Die haben uns aber dann den Weg zum Turm beschrieben und wir sind los marschiert. War ganz schön lang, hoch und weit J Aber das Schwitzen hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir hatten von diesem Turm eine wunderschöne Aussicht auf die Oper, das Wasser, Downdown, Darling Harbour und eigentlich alles. Auch auf die bekloppten Leute, die in diesen Anzügen - fest gekettet an die Brücke - die Harbour Bridge besteigen….
Zur Belohnung für diesen anstrengenden und schweißtreibenden Ausflug gab es dann ein Eis. Eigentlich wollten wir noch zum Botanischen Garten, aber da es mittlerweile 15h war und wir uns um 16h mit Ulli plus den Mädels beim Sky Tower treffen wollten, haben wir das auf später verschoben und sind noch mal gemütlich die Pitt Street rauf.
Um 16h waren wir dann pünktlich an der Ecke Market Street - Pitt Street, wo wir auch gleich die Mädels getroffen haben. Uli war - wie eigentlich immer (Aussage von Judith aus Münster) zu spät. Als auch er dann um 16.15h eingetroffen war, konnten wir auch sofort zum Sky Tower gehen und Tickets kaufen. Dank meiner Student Card ist Ingo auch zum verbilligten Preis rein gekommen. Jetzt hat sich das Ding auch endlich gelohnt.
Erst gab es so eine Art Führung durch den Tower, mit 3-D-Vorführung über Australien und seinen verschiedene Gebieten. Das war so eine große Leinwand und wir saßen auf Stühlen, die sich bewegt haben. In irgend so einem Freizeitpark in Deutschland gibt es das auch. Ich mag das ja nicht, aber Ingo und die anderen fanden das wohl sehr toll. Egal, waren ja nur 10 Minuten. Danach ging es mit dem Fahrstuhl nach oben und wir hatten wieder eine tolle Aussicht, diesmal aber durch Glas und leider war die Oper verdeckt….
Anschließend sind wir dann alle zusammen noch was trinken gegangen. War zwar ein Akt, bis wir endlich eine Kneipe gefunden hatten, die allen zusagte, aber wir haben es ja geschafft. Ist gar nicht so einfach, sich zu fünft zu einigen, wo man essen geht und ob auch alle Hunger haben oder nicht, aber mir war das nachher egal.
Ich wollte eh mit Ingo alleine essen. Deshalb sind wir auch recht schnell wieder aus der besagten Kneipe raus und in Richtung Circular Quay gegangen, wo wir uns dann von Uli und den beiden Mädels verabschiedet haben. Die sind dann zurück nach Bondi Beach gefahren und wir haben in einem kleinen Restaurant Wedges und einen leckeren Burger gegessen.
Danach sind wir zur Oper gegangen und haben uns da ein bisschen hingesetzt, um den Sonnenuntergang hinter den ganzen Bürogebäuden zu beobachten. Endlich haben wir auch mal einen schönen Sonnenuntergang gesehen.
Als wir dann durch den Botanischen Garten zur Landzungen gehen wollten, sagte uns so eine Art Türsteher bzw. Gartensteher, dass der Park geschlossen ist und er uns nicht durchlassen kann. Am anderen Ende läuft auch so eine Art Open Air Kino und wir hätten ja eh keine Karten, von daher müssten wir sowieso ganz hinten rum. Wir könnten aber drum herum gehen. Toll, dachten wir uns, aber da wir gern die Oper und die Harbour Bridge zusammen sehen (und auf einem Foto) haben wollten, sind wir außen rum gelaufen.
Aber irgendwie waren wir doch wieder in dem Park, denn als wir an der Landzunge ankamen, sagte uns ein anderer Gartensteher, dass wir nicht mehr durch den Park zurückgehen dürften, sondern außen herum gehen sollten….. Die Logik soll mal einer verstehen. Egal, der Blick auf die Oper mit der Harbour Bridge im Hintergrund entschädigt alles. Das sah echt geil aus. Wir haben uns dann so in diesem Blick verliebt, dass wir so etwa eine Stunde einfach da gestanden oder gesessen haben und auf Sydney geschaut haben. Irgendwie hat uns das schon traurig gemacht, weil das ja unser letzter Abend in Sydney - Australien war.
Auf unserem Heimweg sind wir - um eine Abkürzung zu nehmen - in eine Art Sackgasse geraten. Die beiden Chinesen oder Japaner vor uns sind noch über das Gitter zur Straße gesprungen, aber wir wurden von einem Ranger überrascht, der uns dann nur fragte, ob da jemand in den Park gegangen sei. Wir mussten also wieder alles zurück latschen und waren dann so kaputt, dass wir - als wir endlich an einer belebten Straßen angekommen waren - sofort ein Taxi genommen haben. Rien ne va plus - sag ich da nur.
Im Hotel angekommen, haben wir dann nur noch kurz ferngesehen, unsere Kosten erfasst und sind dann ins Bett gefallen….